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Fionn McCormack - Fionn McCormack - 20.03.2026 Liebes Tagebuch, Meine Mum hat gesagt, dass ich jetzt täglich etwas in dich schreiben soll, damit ich übe, mit Füller und Tinte zu schreiben. Ich weiß nur nicht, was. Ich hab ja schon mit meinem Bleistift Probleme und der schmiert garantiert nicht so sehr, wie eine dumme Tintenfeder. Damit sollen wir in Hogwarts schreiben. Aber, da die selbstgebastelten aus den Hühnerfedern nicht so richtig funktionieren, nehm ich jetzt Dads Füller. Wenigstens bin ich nächsten Sonntag nicht hier. Da gibt es dann niemanden, der sich darüber aufregt, dass meine Finger ganz blau von der Tinte sind. Nicht so, wie Mrs. Jamieson, die immer vor der Kirche steht und die Hände der Kinder sehen will, bevor sie in die Kirche gehen. Aber, wann lässt sie uns schon mal einfach so rein? Letzten Sonntag musste Cormac dreimal sich die Hände waschen, weil sie angeblich noch nach Mist gerochen haben. Und Saoirse hat schon beim zweiten Mal weinen müssen. Aber über sie möchte ich heute nicht schreiben. Morgen möchte mein Opa mit mir nach London reisen. Das ist ein ganz schön langer Weg. Deswegen werden wir bis ich zum Zug muss auch nicht mehr wegfahren. Wir müssen deswegen morgen ganz früh aufstehen und mit dem Bus nach Dublin fahren. Da war ich schonmal mit meiner Klasse. Aber wir werden uns da nichts ansehen. Nur frühstücken und dann geht es schon zur Fähre. Mit der fahren wir nach Holyhead. Dann müssen wir schnell zum Zug nach London. Und da kommen wir vermutlich erst abends an. Oma will uns daher ganz viele Brote schmieren, weil wir kein Mittagessen kriegen werden. Ich war noch nie in London. Bestimmt werden wir uns ganz viel ansehen. Zum Beispiel den Palast und Saint Paul's Cathedral. Vielleicht gehen wir sogar noch ins Museum. Bis ich nach Hogwarts fahre, ist es ja noch eine ganze Weile. Aber wir werden vermutlich erstmal einkaufen gehen. Der Mann, der uns alles erklärt hat, hat uns auch gesagt, wo wir hin müssen. Es soll da einen Pub geben, wo man durch eine Wand laufen muss, um zum magischen Stadtteil zu kommen. Irgendwer wird uns da schon helfen, durchzukommen. Vorher werden wir aber wohl noch zur Bank müssen und Geld abheben. Sie nehmen ja keine Muggelkarten oder Muggelgeld. Muggel ist so ein komisches Wort. Aber so nennen die Zauberer und Hexen uns jedenfalls. Also diejenigen, die nicht magisch sind. Ich bin dann allerdings auch kein Muggel mehr. Das hatte auch einen Namen, aber ich weiß ihn nicht mehr. Der Mann hat so viel erzählt und erklärt. Und da auch das mit dem Geld. Die haben ein ganz eigenes System, keine irischen oder englischen Pfund oder Euros, sondern Münzen. Goldmünzen, Silbermünzen und Bronzemünzen. Oder so. Ich hab wieder vergessen, wie sie heißen. Es soll auch ganz kompliziert sein, nicht etwa, dass 100 von den kleinen dann 1 von den großen Münzen ist. Opa ist sich auch nicht sicher, ob die magische Bank irische Pfund annimmt. Deswegen will Opa noch etwas einwechseln, wenn wir in London sind. Aber wir brauchen sowieso Geld, um in London etwas bleiben zu können. Auf den magischen Teil von London bin ich schon ganz gespannt. Ich brauche so viele neue Sachen, aber wir schauen lieber, ob wir die auch gebraucht bekommen. Einen ordentlichen neuen Anzug werde ich bekommen, aber bei so vielen Sachen krieg ich lieber noch ein paar gebrauchte. Aber ein neuer Anzug reicht ja schon. Es ist aber kein richtiger Anzug, sondern eine Robe. Ich werde in der Schule einen richtigen Umhang tragen, hat der Mann gesagt. Wie die Uniformen wohl aussehen werden? Ich bin schon ganz gespannt! Ich brauche auch noch jede Menge Bücher. Und einen Kessel und anderes für Zaubertränke. Und ein Teleskop. Und einen Zauberstab. Auf den Zauberstab bin ich auch schon gespannt. Den bekomme ich auch ganz neu. Wir sollen dafür zu Ollivanders. Der soll die besten herstellen. Wie das wohl geht? Und wie soll ich den besten finden? Der Mann hatte gesagt, dass der Zauberstab sich den Zauberer aussuchen würde. Aber wie funktioniert das? Und was, wenn mich kein Zauberstab haben will? Muss ich dann ohne zu Hogwarts? Darf ich dann überhaupt nach Hogwarts? Oder bekomme ich dann einfach irgendeinen, bis ich meinen richtigen Zauberstab bekomme? Na ja, wenigstens kann ich Barney mitnehmen. Im Brief steht, dass Katzen als Haustiere erlaubt sind. Hoffentlich kommt er mit seinen drei Beinen im Schloss zurecht. Aber er kommt ja auch auf der Farm damit zurecht und klettert sogar die Leitern im Stall hoch. Ich hätte auch eine andere von unseren Hofkatzen mitnehmen können. Aber Barney ist der einzige, der nicht mausert. Und Andere bringen bestimmt Ratten mit. Die wären für unsere anderen Katzen kein Problem. Deswegen haben wir ja auch diese Katzen bei uns. Ich muss aber auch gestehen, dass ich ein wenig traurig bin. Ich war noch nie ohne meine Familie. Na ja, außer beim Schulausflug nach Dublin natürlich. Da waren wir einen ganzen Tag dort verbracht und haben in einem Jugendheim geschlafen. Wir waren acht auf einem Zimmer. Wie viele wohl in einem Zimmer in Hogwarts sind? Und wird es dort auch Etagenbetten geben? Dann würde ich eines unten nehmen. Zuhause darf ich schon immer das obere nehmen, weil Cormac noch so klein war, als er in mein Zimmer zog. Mum und Dad hatten zu große Angst, dass er runterfallen könnte. Aber inzwischen ist er schon ganze acht Jahre alt. Wenn ich jetzt in Hogwarts bin, darf er den Karren fahren. Niamh ist zwar schon älter als er, aber sie sitzt immer im Auto, damit ihr Sonntagskleid nicht dreckig wird. Vielleicht fährt aber auch unser Cousin Lochlainn den Karren. Der ist ja auch älter. Aber zurück zu Hogwarts. Ich war noch nie in einem Schloss. Wie groß das wohl sein wird? Und was ich alles lernen werde? Hoffentlich sind die Lehrer dort nicht auch so doof und ärgern mich wegen meiner Handschrift. Ich kann doch auch nichts dafür, dass die so krakelig ist und ich dauernd etwas falsch schreibe. Ich mache es bestimmt nicht mit Absicht. Aber die Buchstaben hüpfen immer so. Vermutlich möchte Mum auch deswegen, dass ich dir täglich schreibe, liebes Tagebuch. Hoffentlich hilft das auch wirklich. Oder ich finde vielleicht auch in Hogwarts etwas, das hilft. Einen Zauberspruch vielleicht. Oder einen Zaubertrank. Ich will wirklich keine schlechten Noten nach Hause bringen, nur weil ich solche Probleme habe. Aber vielleicht sind die Lehrer ja wirklich netter und helfen mir oder haben Verständnis. Ich muss jetzt Schluss machen. Mum ruft nach mir wegen des Abendessens. Oma hat extra Kuchen gebacken und Tante Nora hat Marmelade gemacht. Danach werd ich noch baden bevor ich ins Bett gehe. Hoffentlich kann ich auch schlafen. Opa will mich nämlich schon um halb fünf wecken. Der Bus nach Dublin fährt immerhin schon kurz vor sechs. Ich schreib dir das nächste Mal in London. Dann wieder mit Bleistift, weil Dad seinen Füller braucht. Und vermutlich nicht so viel. Ich hab immerhin versprochen, all meinen Geschwister und Cousins und Cousinen und meinen Eltern und meinen Großeltern und meinen Tanten und meinen Onkeln zu schreiben. Und unseren Freunden bei den Pavees. Die wissen natürlich nicht, dass ich nach Hogwarts fahre. Dad hat ihnen gesagt, dass ich ein Stipendium für ein besonderes Internat bekommen habe. Wir dürfen immerhin Muggeln nicht erzählen, dass es Magie gibt. Ich muss jetzt aber wirklich los. Mit freundlichen Grüßen Dein Fionn RE: Fionn McCormack - Severus Snape - 27.03.2026 Huhu Backel, hach, was soll ich sagen? Ich finde Fionn ganz und gar zauberhaft, auch wenn Severus das Ganze natürlich etwas nüchterner beurteilen würde xD. Dass er mit seinem Zauberstab redet, habe ich sehr gefeiert. … es außerdem über Fionn noch zu wissen gibt, dass… Zitat: ... er vor dem Essen ein Gebet spricht und sonntags immer einen Teil der Bibel liest. Das kann ich mir absolut vorstellen, aber es wirft für mich Fragen auf ? Wie geht Fionn damit um, dass Magie in der Bibel als etwas Schlechtes dargestellt wird? Und wie gehen seine Eltern damit um, dass ihr Sohn zaubern kann? Die Bibel lässt sich natürlich wundervoll auslegen und klar kann man auch hingehen und entscheiden, dass die zehn Gebote völlig ausreichen und der Rest eher schickes Beiwerk ist. Trotzdem interessiert mich hier der Umgang mit der Kombination von Glauben und magischem Kind doch. (Das musst du nicht unbedingt im „Wusstest du, dass“ Teil auffangen, ich bin auch fein damit, wenn du es in „Einstellung gegenüber der Familie“ packst.) Einstellung gegenüber der Familie Zitat: Das einzige Mal, dass er geschlagen wurde, war in der Schule mit einem Stock, weil er zum zigsten Mal das gleiche Wort falsch geschrieben hatte, obwohl er es über zwei Seiten wiederholen sollte. Braucht es das Schlagen? Oder reicht hier auch ne Fiesbacke in Lehrergestalt, die ihn deswegen runterputzt und seine Familie schreitet ein? Ich frage aus folgendem Grund: In staatlichen Schulen wurde in Irland die Prügelstrafe bereits 1982 durch eine administrative Entscheidung des Bildungsminister abgeschafft. Lediglich Privatschulen waren davon (noch bis 1997, als die Prügelstrafe durch Lehrer zu einer Straftat erklärt wurde) ausgenommen. Die meisten Grundschulen waren allerdings, wenn ich jetzt nicht ganz falsch recherchiert habe, staatliche Schulen. Wenn doch gib mir gerne eine entsprechende Info, ich lasse mich natürlich auch eines Besseren belehren ? Lebensgeschichte Hier hab ich eine Rückfrage. Du schreibst, Fionn hatte seine Erstkommunion. Später schreibst du von der Konfirmation. Hast du nachgeschaut und das ist in Irland anders gelöst? Oder meintest du statt Konfirmation, was eigentlich protestantisch sein dürfte, die Firmung? Wenn noch Fragen deinerseits aufkommen sollten, hau mich gern über Discord an ? LG Ben RE: Fionn McCormack - Fionn McCormack - 27.03.2026 Hey, Ich hab dann mal ein bisschen was geändert: Eine kleine Erklärung dazu hab ich jetzt mal in den Familienteil gesteckt, wie die Familie selbst die Bibel für sich auslegt. Zitat:Natürlich ergibt sich auch die Frage, wie geht man damit um, dass Fionn ein Zauberer ist? Es war für die Familie natürlich ein Schock. Aber soweit hat keiner ein Problem damit gehabt. Die wichtigsten Lehren aus der Bibel handeln aus der Sicht der Familie darum, dass man Verführungen widerstehen muss. Wie etwa Jesus, der in der Wüste von dem Teufel versucht worden war. Ein Gedanke ist auch aus der Thematik um Jesus entsprungen. Er konnte Blinde heilen, war wieder auferstanden, hat Wasser zu Wein verwandelt... War Jesus vielleicht auch ein Zauberer? Nur eben einer, der sich den Muggeln gezeigt hat, um ihnen zu helfen? Insgesamt glaubt Fionn, und auch seine Familie, an einen barmherzigen Gott, weniger an diese Form von Rachegott, der die Welt überflutet hat. Es ist demnach wichtiger, was man tut, als das, was man ist, weil Gott es einem verziehen kann, mal abgesehen davon, dass der Mensch ein Abbild Gottes ist. Es sind also alle Gottes Kinder, auch Zauberer und Hexen. Ein wenig hat Fionn natürlich Angst, ob die Familie ihn wirklich so aufnimmt, aber seine Eltern versuchen ihn immer zu beruhigen und davon zu überzeugen, dass Mitgefühl, ein reines Herz, Bescheidenheit und Demut wichtiger sind, als wie er geboren wurde. Hab das jetzt mal wirklich zu einem arschigen Lehrer geändert: Zitat:Das einzige Mal, dass er wirklich Angst vor einem Erwachsenen bekommen hatte, war in der Schule, weil er zum zigsten Mal das gleiche Wort falsch geschrieben hatte, obwohl er es über zwei Seiten wiederholen sollte. Und jedes Mal hatte er es anders geschrieben. Sein Lehrer hatte ihn da richtig zusammengestaucht. Er stand danach den ganzen Unterricht in der Ecke und musste während der Pause drinnen bleiben und Texte aus der Bibel abschreiben. Aber es war die Drohung, dass er geschlagen werden würde, wenn er das nochmal machen würde, die ihm wirklich Angst machte. Er wusste ja nicht, dass es damals schon verboten war, kannte nur den Lehrer, dass der schon Ewigkeiten an der Schule war und gerne mit seinem Lineal drohte. An dem Abend wurde er mit seinen Hausaufgaben einfach nicht fertig und fing immer wieder an, sie neu zu schreiben, wenn seine Handschrift nicht ordentlich genug war. Seinen Eltern hat er das dann beim Abendessen alles gebeichtet. Das mit der Kommunion und Konfirmation ist auf einen Übersetzungsfehler zurückzuführen. Im Englischen heißt beides Confirmation und ich hab es einfach treudoof übernommen, weil nicht richtig nachgedacht. Hab es jetzt aber zur Firmung abgeändert. Laut dem, was ich gelesen hab, recht üblich mit 11 oder 12 in der Gegend. Passt hoffentlich jetzt alles so ^^ lg RE: Fionn McCormack - Severus Snape - 28.03.2026 Wunderprächtig :) Dann lass ich dir jetzt das W.O.B. da und verschiebe deinen Steckbrief schon mal. Bitte erstelle noch deinen Plotter und dann kannst du schon ins Inplay entfleuchen |