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Forennews
Forenteam
Als Team stehen euch als Ansprechpartner Mandy, Feye, Ben und Rica zur Seite.

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aktuelles Ingame
Das neue Schuljahr steht vor der Tür und während viele junge Hexen und Zauberer ihrer ersten Begegnung mit Hogwarts entgegenfiebern, kehren die älteren Kinder mit gemischten Gefühlen zurück. Der Tod von Cedric Diggory überschattet noch immer das Geschehen und vor allem die Aussagen von Harry Potter zur angeblichen Rückkehr von Du-weißt-schon-wem sorgen für Verunsicherung. Doch der Schulalltag lockt mit ausreichend Zerstreuung, um die traumatischen Ereignisse zu vergessen und sich lieber den Kopf darüber zu zerbrechen, wer ins Quidditch-Team kommt. Der Orden des Phönix, der sich neu zusammengeschlossen hat, lässt die Bedrohung nicht aus den Augen: Im Grimmauldplatz Nummer zwölf starten Aufräumarbeiten, um das Haus zukünftig als Hauptquartier nutzen zu können, doch überall lauern böse Zauber und ein ungeheuerlicher Schatten scheint das Gebäude im Griff zu haben.
teamvorstellung
Mandy ist eine Vielposterin wie sie im Buche steht und hat insbesondere eine Hand auf ein paar Schülercharakteren, inklusive Harry, die das Schloß unsicher machen.

Feye hat den Kopf voller verrückter Ideen, die wir fleißig für unsere Plots nutzen. Passend, dass sie Sybill Trelawney aus dem Lehrpersonal spielt, nicht?

Ben tritt sehr viel mehr für ein faires Miteinander ein als sein Charakter Severus, versprochen! In jedem Fall hält er unsere Hogwartscharaktere auf Trab.

Rica spielt mit Dolores Umbridge und Peter Pettigrew sichtlich gern verhasste Charaktere und hat ihre Finger einfach in jeder Fraktion! Sie ist für unsere Technik verantwortlich.
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Das Owlways ist ein RPG-Forum, das auf den Harry-Potter-Büchern basiert und 1995 ansetzt. Mitspielen darfst du ab 18 Jahren und wir erwarten einen Post im Monat.
Ideen zum Bleiben
our roots define us
An deine Eltern kannst du dich nicht einmal erinnern, ihr Name und ihr Ruf haften dir noch immer an. Als Ziehtochter von Damocles Belby bist du mit drei weiteren Schicksalsgefährten aufgewachsen, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Eltern durch den Krieg verloren haben.
reserviert - the villian will always be the villian...
Athena ist in London, um Gringotts mit einem Gemeinen Walisischen Grünling auszustatten und muss dabei sicher nicht nur einmal überlegen, auf welcher Seite sie in Zukunft stehen möchte.
A story about family
Cat und Elijah Savage – nach außen hin sind sie das perfekte Paar. Reich, schön und mit vier wunderbaren Kindern gesegnet. Die wenigsten ahnen wie sehr doch der Schein trügt…

Fionn McCormack
"
Keep your dream alive. Dreaming is still how the strong survive.
vollständiger Name: Fionn Lorcán McCormack
Gryffindor
Muggelstämmig
28.07.1984
140 cm
So wirklich passt dieser kleine Kerl noch nicht in diese Welt. Immerhin ist er auf einer großen Farm in Irland aufgewachsen, ganze ohne das Wissen, dass es so etwas, wie Magie gibt. Für ihn war sowas eher etwas, wie wenn eine ihrer Kühe oder Schafe eine schwere Geburt hatten, wo sie mit anpacken mussten, aber Mutter und Kind gesund aus der Sache rauskamen. Aber er ist ein Zauberer! Und jetzt geht der 11-jährige als Gryffindorschüler zu seinem ersten Jahr nach Hogwarts, wo alles noch so neu ist. Würde er nicht so viele Probleme beim Lesen haben, würde er vermutlich auch weniger Probleme beim Unterricht haben. Aber wenigstens kann er hier reiten, auch wenn er jetzt einen Sattel nehmen muss, anstatt wie Zuhause sich einfach draufzusetzen. Mal sehen, was das Abenteuer Hogwarts so alles für ihn zu bieten hat.
Avaperson: Booth, Paxton
Buchcharakter: Nein
Gesuch: nein
:
gespielt von Backel
magische Details
Zauberstab
Platanenholz, Phönixfeder, Federnd, 11 Zoll

Ein Stab, der wirklich zu Fionn passt. Laut seinem Hersteller ist nämlich das Holz besonders für warmherzige, neugierige Abenteurer geeignet. Und das ist Fionn scheinbar. Er war nur gewarnt worden, dass er nicht zu häufig immer wieder die gleichen langweiligen Zaubersprüche nutzen soll, weil dem Stab sonst langweilig werden könnte. Und dann spielt der Stab ihm einen Streich und geht in Flammen auf. Hah! Ein Zauberstab der streiken kann. Die Idee ist irgendwie lustig und würde seinen Onkel bestimmt lustig finden. Fionn selbst hofft jedenfalls darauf, ihn nicht zu sehr zu verärgern und hat es sich angewöhnt, mit seinem Zauberstab auch mal zu reden. Mit einer Phönixfeder als Kern soll es immerhin auch schwieriger sein ihn von sich zu überzeugen. Also warum es nicht mal mit Reden versuchen?

Amortentia
Wo sollte ein Elfjähriger, noch dazu muggelstämmig, in Kontakt mit einem solchen Trank kommen? Naja, jedenfalls würde dieser für ihn vermutlich wie Zuhause riechen, also nach Heu, Pferden, Kühen und Schafen. Eben typisch für eine größere Farm in Irland. Aussehen würde er vermutlich nachtblau. Er liebt einfach den nächtlichen Sternenhimmel. Und dazu würde er vermutlich sehr nach dem Apfelkuchen seiner Mutter schmecken.
Irrwicht
Wovor hat Fionn derzeit am meisten Angst? Vermutlich vor Vampiren und Werwölfen, seit er gehört hat, dass es sie gibt. Wobei, eigentlich nicht vor Werwölfen. Immerhin ist der Faoladh eigentlich eher ein Beschützer in der irischen Folklore. Bisher hat er auch noch nichts über den magischen Werwolf gelesen. Also sind es vermutlich wirklich die Vampire, die ihm am meisten Angst machen. Also würde sich ein Irrwicht vermutlich in einen Vampir verwandeln, so ganz klassisch, wie er ihn aus dem Fernsehen kennt. Immerhin lieben sein Vater und dessen Brüder diese Filme so sehr, dass sie immer wieder sich welche anschauen. Und irgendwann hatte Fionn mal den Fehler gemacht, nach einem schlechten Traum zu ihnen zu gehen, als sie sich die Filme gerade angesehen hatten. Seitdem gruselt er sich doch ziemlich vor ihnen.



Schulinformationen
Haus: Gryffindor
Jahrgang: 1

gewählte Fächer
Flugstunden Astronomie Geschichte Kräuterkunde Verteidigung Verwandlung Zauberkunst Zaubertrank Sport
aktuelle AGs

Quidditch: [keine Auswahl]
Schulposition:
Einstellung und Verhalten

Bezug zur Umwelt

Ach, es ist noch alles so aufregend. Es gibt Magie! Viel mehr kann er noch nicht dazu sagen. Er erforscht noch alles und hat bisher noch nichts von der Politik mitbekommen und auch nicht von der Ideologie. Aber bei der Ideologie kann man jetzt schon sagen, dass die für ihn absoluter Bockmist wäre. Er ist einfach anders erzogen worden, als dass die Herkunft etwas über den Mensch aussagt. Zum Beispiel gibt es noch immer so viele Vorurteile gegenüber den Pavees, aber er hatte nie ein Problem mit ihnen. Seine frühesten Freunde waren Pavees. Leider weiß er aber auch schon durch seine alten Mitschüler, dass es durchaus einen Unterschied macht, wo man herkommt, wie man aussieht oder wie man spricht. Manchen mag es wirklich egal sein, darunter auch Fionn, aber es gibt noch viel zu viele, die das anders sehen.

Als jemand, der gerade erst in die magische Welt eintaucht, ist die Muggelwelt ihm natürlich noch sehr wichtig. Er macht noch alles mit seinen Händen und überlegt selten, ob es auch einen Weg gäbe, die gelernten Zaubersprüche anzuwenden, um ihm das Leben einfacher zu machen. Er hat noch kein richtiges Verständnis dafür, was die magische Welt ausmacht und wie sie sich genau unterscheidet. Fionn will natürlich deswegen alles lernen und ausprobieren. Sein Traumjob hat sich auch noch nicht sehr geändert. Entweder eine eigene Farm (nur halt jetzt magisch. Von irgendwo bekommen doch auch Zauberer und Hexen ihre Milch und ihr Steak, oder?) oder Tierarzt, da er den Tierarzt Zuhause immer bewundert, wie er die Kühe mit etwas Hilfe auf den Rücken dreht, um den Magen festzunähen, wenn der Labmagen verlegt, weil er sich mit zu viel Gas füllt. Oder dass er durch das Stecken von dem Arm in die Kuh sagen kann, wie lange sie schon schwanger ist. Oder wie er Barney gerettet hatte, nachdem dieser von einem Auto angefahren worden war. Und irgendwer muss sich ja um die Tiere von Zauberern und Hexen kümmern. Vielleicht geht er auch nach der Schule wieder zurück auf die Farm seiner Familie. Es gibt nur sehr wenige Verwandte, die die Farm je verlassen haben, um woanders zu leben und etwas anderes zu machen. Es ist zwar kein Tabu und niemand wird sauer auf einen, wenn man geht, aber irgendwie hat es nur wenige komplett weggezogen.

Seit Fionn weiß, dass es Werwölfe gibt, ist er sich nicht ganz sicher, was er davon halten soll. Er kennt natürlich die weitverbreitete Version mit dem Monster, dass sich an Vollmondnächten verwandelt. Vor dem hätte er vermutlich Angst. Aber er ist eben auch mit der irischen Folklore aufgewachsen. Der Faoladh darin ist viel friedlicher und eine gute Seele der Natur. Er soll sogar Menschen und Tiere beschützen. So jemanden würde er natürlich gern kennenlernen und fragen, wie es ist, als Wolf durch die Gegend zu streifen. Das wäre so spannend! Im Großen und Ganzen muss er also sich erst noch eine richtige Meinung bilden. So offen wie er erzogen wurde, müsste er vermutlich erst einen Werwolf treffen und sich mit ihm unterhalten, bevor er wirklich sagt "Mag ich nicht, zu gefährlich" oder "Sind ja auch nur Menschen. Wenn sie nichts Böses tun, kann man sie auch in Ruhe lassen"

Noch weiß Fionn nichts über Hauselfen. Er weiß noch nicht mal, dass es sie gibt. Aber er wäre mehr als schockiert, zu hören, wie diese behandelt werden. Es muss doch jeder bezahlt werden, der für einen arbeitet. Es ist ein dämlicher Vergleich, aber Fionn fällt eben kein anderer ein, als dass sie mit den Pavees auch nichts anderes machen. Sie bekommen das eine Feld für sich und sie helfen dafür auf der Farm und verdienen sich noch ein bisschen was dazu, mal abgesehen davon, dass man auch die Tiere untereinander tauscht, weil manche Pavees auch mit Hühnern oder Ziegen oder teils auch kleinen Schafsherden reisen. Anstatt also für neues Blut einen teuren Bock zu kaufen, werden sie ausgetauscht. Wieso kann man also nicht auch mit den Hauselfen so leben? Also mit einem gesunden Geben und Nehmen? Und dass die so nackt sind, gefällt Fionn auch nicht. Er hat tatsächlich von seiner Oma stricken gelernt. Wenn er also herausfindet, dass es sie gibt und dass sie im Schloss leben, wird er bestimmt seiner Familie schreiben, dass sie ihm etwas Wolle und Nadeln schicken sollen, damit er ihnen zumindest für den Winter was Warmes basteln kann. Vermutlich wird ihm aber so auch eine Idee für seine eigene Traumfarm kommen: Hauselfen als Saisonarbeiter. Sie werden bezahlt, sitzen beim Essen mit am Tisch und müssen auch richtige Kleidung tragen, damit sie nicht frieren, wenn sie auf die Schafe aufpassen. Also kurz gesagt, Hauselfen sollen, wie Menschen behandelt werden, nicht wie Hunde, die man trainiert, um die Schafe vor Wölfen zu beschützen oder zu hüten.


Wusstest du schon, dass...

...jeder über Fionn McCormack wissen kann, dass...
... er sich nicht zu schade ist, richtig dreckig zu werden.
... er Ire ist und gälisch fließend spricht.
... er gläubig ist.
... er wenig neue Sachen hat.
... er gerne teilt.
...Freunde und Familienmitglieder über Fionn McCormack wissen, dass...
... er Probleme beim Lesen und Schreiben hat.
... er Bramley Äpfel am liebsten isst, weil er saures gerne isst.
... er sich zu jedem Geburtstag einen Apfelkuchen von seiner Mutter wünscht.
... er wenig braucht, um glücklich zu sein, und sich eigentlich über alles freut.
... er auf jeden Fall später mit Tieren arbeiten will.
... er keine Angst vor Blut hat.
... er ein kleiner Abenteurer ist und viel an der frischen Luft unternimmt.
... er Fernsehen zwar spannend findet, aber lieber draußen unterwegs ist.
... er gerne auch mal auf andere zugeht, wenn er merkt, dass sie einsam sind. Also zum Beispiel Klassenkameraden, die nie einen Partner oder eine Gruppe finden.
... er zwar gerne Bücher liest, aber es so anstrengend ist und lange braucht, dass er immer nur einen kleinen Teil am Stück liest, bevor er das Buch wieder weg legt. Daher liest er derzeit auch lieber Märchen und andere kurze Geschichten.
... er schon selbst Lämmer aus den Müttern gezogen hat, weil er die kleinsten und dünnsten Arme hatte und so besser die Ketten anlegen kann.
... er Zuhause eine Henne hat, die er ab und an mit sich herumträgt, weil es die erste Henne ist, die er sich gekauft hat. Damals war sie noch ein Küken und der Nachbar fand es einfach niedlich, dass er mit seinem Taschengeld ankam, um seinem Vater beim Kaufen der neuen Hühner zu helfen.
... er als Kleinkind auch schon mal auf einem Schaf geritten ist.
... er reitet seit er drei ist und ein paar Paveekinder es ihm gezeigt hatten. Erst auf deren Pony und dann hatte einer der Erwachsenen ihn auf deren Clydesdale gesetzt.
... er auch schon Kutschererfahrung hat und einen eigenen Pferdekarren fährt, wenn es die Eltern erlauben.
...es außderdem über Fionn McCormack noch zu wissen gibt, dass...
... er ein geringes Wissen über Tiermedizin hat, da er gerne dem Tierarzt hilft und zu sieht. Außerdem macht die Familie auch einiges selbst, wenn sie es können, etwa bei schwierigen Geburten bei den Tieren assistieren und notfalls das Kalb/Lamm/Zicklein aus der Mutter ziehen.
... er vor dem Essen ein Gebet spricht und sonntags immer einen Teil der Bibel liest. Welchen entscheiden seine Eltern. Sie schicken ihm das immer per Brief und er schreibt in die Antwort, was man davon lernen kann.
... seine besten Freunde bisher unter den Pavees waren.
... er ein Stofftier mit nach Hogwarts gebracht hat, ein selbstgenähter Hund, den er im Kunstunterricht gebastelt hat, als sie Nähen gelernt hatten.
... er bisher zu einer Schule für Jungs gegangen war.
... "sein" erstes Pferd war ein Irish Garron, also keine echte Ponyrasse, sondern ein Mix aus verschiedenen Ponys, wie das Connemara Pony, hatte aber auch etwas Tinkerblut in sich. Es war für die Kleinen zum Reitenlernen und zum ziehen eines Bollerwagens benutzt worden.
... er inzwischen alles reitet, was so auf der Farm ist. Niemand hat ein wirklich eigenes Pferd. Sein Lieblingspferd ist eine Tinkerstute mit dem Namen Molly Malone.
... er gerne barfuß ist und selten an den Füßen friert.
... er gerne ohne Sattel reitet.
... trinkt morgens und abends gerne eine Tasse schwarzen Tee mit Milch und einem Stück Zucker.


Wirkung und Verhalten von Fionn McCormack

gegenüber der Familie
Familie ist für Fionn etwas sehr Wichtiges. Wo käme er nur ohne sie hin? Gegenüber den Älteren ist er natürlich respektvoll, aber weiß auch, mit wem er herumalbern kann. Seinen Job als großer Bruder nimmt er auch sehr wichtig. Er hilft ja sogar beim Windelwechsel und dem Füttern. Er streitet sich natürlich hier und da mal, aber im Großen und Ganzen ist er eigentlich sehr ruhig und pflegeleicht. Der Kleine war auch einfach damit aufgewachsen, dass man immer mit anpackt. Und das macht er sehr gerne. Er ist auch immer am gelassensten, wenn er mit seiner Familie etwas unternimmt. Sei es das Hüten der Schafsherde oder der Besuch der Kirche. Groß vereisen tun sie immerhin nicht. Bei all den Tieren funktioniert das nicht. Er vertraut seiner Familie blind. Aber sie hat ihm auch nie einen Grund gegeben, es nicht zu tun. Vor niemanden muss er sich fürchten, auch wenn der eine oder andere etwas strenger zu den Kindern ist. Das einzige Mal, dass er wirklich Angst vor einem Erwachsenen bekommen hatte, war in der Schule, weil er zum zigsten Mal das gleiche Wort falsch geschrieben hatte, obwohl er es über zwei Seiten wiederholen sollte. Und jedes Mal hatte er es anders geschrieben. Sein Lehrer hatte ihn da richtig zusammengestaucht. Er stand danach den ganzen Unterricht in der Ecke und musste während der Pause drinnen bleiben und Texte aus der Bibel abschreiben. Aber es war die Drohung, dass er geschlagen werden würde, wenn er das nochmal machen würde, die ihm wirklich Angst machte. Er wusste ja nicht, dass es damals schon verboten war, kannte nur den Lehrer, dass der schon Ewigkeiten an der Schule war und gerne mit seinem Lineal drohte. An dem Abend wurde er mit seinen Hausaufgaben einfach nicht fertig und fing immer wieder an, sie neu zu schreiben, wenn seine Handschrift nicht ordentlich genug war. Seinen Eltern hat er das dann beim Abendessen alles gebeichtet. Da kam dann auch auf, wie sehr seine Eltern ihre Kinder liebten. Denn sie sprachen mit den Lehrern, da es kein neues Phänomen bei ihm war und es ja nicht mit Absicht machte. Das gab natürlich noch mehr Respekt gegenüber seiner Familie. Ja, er liebt sie alle, auch die, mit denen er sich am wenigsten versteht, weil sie Großonkel sind, die doch eher fester durchgreifen und wenig Sinn für Humor haben. Und Familie ist für ihn auch nicht alles nur, was das eigene Blut teilt. Gerade unter den Pavees gibt es ein paar Familien, die eigentlich jedes Jahr zur gleichen Zeit herkommen und somit eigentlich schon zur Familie gehören. Mal abgesehen davon, dass eine Tante dritten Grades sich mit einem Pavee verlobt hat und nun für nächsten Sommer die Hochzeit auf dem Hof plant. Wer jetzt alles für ihn zur Familie gehört, ist für Fionn schwer zu beschreiben. Aber es hat definitiv mit Zeit und Vertrauen zu tun und nicht nur mit Blut. Natürlich ergibt sich auch die Frage, wie geht man damit um, dass Fionn ein Zauberer ist? Es war für die Familie natürlich ein Schock. Aber soweit hat keiner ein Problem damit gehabt. Die wichtigsten Lehren aus der Bibel handeln aus der Sicht der Familie darum, dass man Verführungen widerstehen muss. Wie etwa Jesus, der in der Wüste von dem Teufel versucht worden war. Ein Gedanke ist auch aus der Thematik um Jesus entsprungen. Er konnte Blinde heilen, war wieder auferstanden, hat Wasser zu Wein verwandelt... War Jesus vielleicht auch ein Zauberer? Nur eben einer, der sich den Muggeln gezeigt hat, um ihnen zu helfen? Insgesamt glaubt Fionn, und auch seine Familie, an einen barmherzigen Gott, weniger an diese Form von Rachegott, der die Welt überflutet hat. Es ist demnach wichtiger, was man tut, als das, was man ist, weil Gott es einem verziehen kann, mal abgesehen davon, dass der Mensch ein Abbild Gottes ist. Es sind also alle Gottes Kinder, auch Zauberer und Hexen. Ein wenig hat Fionn natürlich Angst, ob die Familie ihn wirklich so aufnimmt, aber seine Eltern versuchen ihn immer zu beruhigen und davon zu überzeugen, dass Mitgefühl, ein reines Herz, Bescheidenheit und Demut wichtiger sind, als wie er geboren wurde.

gegenüber Freunden
Freunde sind ein Thema für sich für Fionn. Denn Zuhause hat er eigentlich durchgehend nur seine Geschwister und Cousins und Cousinen. Außerhalb der Familie hat er einige Freunde unter den Kindern der Pavees und Saisonarbeitern, die durch Irland wandern. Hier und da schreibt er ihnen auch, wenn sie ihm eine Adresse schreiben, an die er für eine Zeit auch schreiben kann. Aber meist sind das Freundschaften, die über eine Saison entstehen und manchmal sieht man sich danach nie wieder. Seine ersten richtigen Freunde hat er zum Beispiel schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Sie waren vorher immer regelmäßig zu ihrer Farm gekommen und nach der Einschulung waren sie dann weitergezogen und er hatte von ihnen nichts mehr gehört. Aber insgesamt ist er jemand, der normalerweise leicht Freundschaften schließt. In seiner Schulklasse nur nicht, weil die einen ihn für dreckig hielten, andere machten sich lustig über seine Probleme beim Lesen und Schreiben lustig und einige hatten das Gerede von den Erwachsenen aufgeschnappt, die die Familie McCormack ähnlich ansahen, wie die Pavees, die auf ihrer Wiese das Lager aufgeschlagen hatte. Also nicht gut. Aber es störte ihn nicht. Er muss nicht mit jedem versuchen, eine Freundschaft aufzubauen. Aber das heißt nicht, dass er nicht zu jedem freundlich ist. Man merkt aber schon, wenn er jemanden als seinen Freund ansieht. Er redet dann noch mehr, als sonst, und verteidigt sie auch deutlicher. Für seine Freunde würde er sein letztes Hemd geben, wenn nicht sogar sein Leben. Aber das wäre etwas drastisch gedacht, wo er doch gerade erst 11 ist. Im Grunde verhält er sich nicht anders, als seinen Geschwistern gegenüber, nur, dass er nicht ganz so der Anführer ist. Immerhin ist er Zuhause unter den Kindern einer der Ältesten, gerade bei seinen Geschwistern, wo er auch mal aufpassen muss, dass sie nicht bei den Aberdeen Angus-Kühen auf die Weide geraten. Zu denen darf nicht mal er, weil sie so gefährlich sein können. Immerhin wiegen sie so um die 650kg und die Bullen schaffen schon mal locker die ganze Tonne. Daher mag er zwar bei seinen Geschwistern voraussetzen, wohin sie gehen, aber unter seinen Freunden muss das nicht sein. Es ist immerhin keine Diktatur und jeder soll sich angehört fühlen. Also sollte auch jeder mal entscheiden dürfen, was gemacht wird.

gegenüber Bekannten
Im Grunde wirkt Fionn auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Junge. Er ist ein wenig aufgedreht, schnell zu begeistern und hat noch so eine kindliche Naivität, die man ihm direkt ansehen kann. Er ist sehr freundlich und offen. Manch einer würde ihn vielleicht als dümmlichen Bauerntölpel bezeichnen, wenn man nur davon ausgeht, dass er auf einer irischen Farm aufgewachsen ist. Immerhin ist er auch eindeutig kein Aristokrat oder wohlhabend. Das kann man ihm ansehen, wo seine Kleidung teilweise mehrfach genäht und oder fadenscheinig ist. Dabei ist seine Familie aber jetzt nicht wirklich am Hungertuch nagend. Sie sind nur sparsam mit dem, was sie haben. Aber dazu müsste man vermutlich erst etwas mit Fionn reden, um das zu bemerken. Bessere Bekannte sollten es aber schon wissen. Immerhin hat er auch durchaus einiges, was neu und auch ein bisschen teurer ist. Nur muss sich so etwas immer auch lohnen, etwa der Sonntagsanzug für die Kirche oder ein neuer Bulle für die Kühe. Aber man merkt doch sehr schnell, dass er keine richtigen Vorurteile hat. Er spricht ohne scheu eigentlich jeden an, ob alt oder jung. Bei den älteren ist er natürlich immer respektvoll, sagt bitte und danke, entschuldigt sich anständig und nimmt auch seine Kopfbedeckung ab. Er ist derjenige, der alten Damen über die Straße hilft und dafür ein Bonbon bekommt. Oder auch nicht. Er würde sich darüber nie beschweren. Auch grantigen alten Damen muss man über die Straße helfen. Liebe deinen Nachbarn und so weiter. Dass er gläubig ist, merkt man jedenfalls auch schnell, schon alleine deswegen, weil er immer seine Taufmedaille trägt und seit neuestem auch ein Christopherus daran hängt, der ihn beschützen soll. Er ist zwar eigentlich der Schutzpatrone der Reisenden, aber irgendwie ist es doch eine Reise, oder? Und dann hat er auch die Angewohnheit, Kreuze von Brigida von Kildare zu basteln, wenn er Langeweile hat, und sie dann irgendwo für gutes Glück zu verteilen. Sie ist immerhin eine vielbeschäftigte Schutzpatronin, wenn man bedenkt, dass sie für Farmen, besonders Milchfarmen, wichtig ist, aber auch Schutzpatronin des Dichtens und Lernens ist, sowie Babys, Wöchnerinnen und Hebammen ist. Und Schutzpatronin der Schmiedekunst. Fionn redet gerne über die Schutzheiligen, auch mit Fremden oder neueren Bekanntschaften. Zumindest, wenn sie dem nicht zu sehr abgeneigt sind. Er ist zwar sehr gläubig, aber versucht niemanden zu bekehren. Er findet nur eben die ganzen Schutzheiligen sehr interessant und vergleicht gerne, wem welche besonders wichtig sind.

gegenüber Feinden
Es ist nicht wirklich einfach, sich Fionn zum Feind zu machen. Dafür verzeiht er zu viel und zu schnell, wenn man sich ehrlich bei ihm entschuldigt. Aber das heißt nicht, dass er jemanden nicht auch einfach überhaupt nicht mögen kann. Zu denen ist er meist noch respektvoll, aber er meidet doch Interaktionen mit ihnen, wenn er kann. Ungemochte Lehrer zum Beispiel versucht er nur im Unterricht zu sehen und geht bei Fragen, selbst wenn sie deren Fach betreffen, lieber zu jemand anderes. Bei Schülern würde er dann versuchen zu vermeiden, in die gleichen Arbeitsgruppen zu kommen. Was er nicht verzeiht, ist unter anderem vor allem, wenn jemand älteres und größeres auf jemand jüngeres und kleineres losgeht, verbal oder körperlich. Am besten noch als Gruppe. Wegen so etwas hat er sich schon hier und da geprügelt, selbst wenn er unterlegen war. Zwar sagt seine Oma immer, dass man Gewalt nicht mit Gewalt bekämpfen soll und man nicht deswegen ein Mann ist, weil man sich schlägt, aber manchmal muss es einfach sein. Sein Vater sieht das auch so. Sonst hätte er ihm nie das Boxen beigebracht. Aber natürlich versucht er es hier und da auch mit Worten, gerade, wenn die anderen noch bei Worten geblieben sind. Jedoch hat er die Angewohnheit, dass, wenn er wirklich wütend wird, zum Gälischen zu wechseln. Denn das ist seine eigentliche Muttersprache, wenn man so will. Jeder in seiner Familie spricht es, wobei aber natürlich auch jeder Englisch spricht. Manchmal ist es ein echter Mischmasch bei Ihnen Zuhause, aber meist ist es Gälisch, weil man einfach stolz darauf ist, Ire zu sein. Wo er jedoch still wird und manchmal auch alleine sein will, um sich auszuheulen, sind bestimmte Hänseleien ihm gegenüber, vorne an seine Probleme mit dem Lesen und Schreiben. Ihn zu dumm zum Lesen zu nennen, ist also etwas, was man ihm an den Kopf werfen kann, wenn man ihn richtig treffen möchte. Als dummer Bauerntölpel oder elender Zigeuner beschimpft zu werden, trifft ihn weniger. Er mag es auch nicht, als schlechter Bruder beschimpft zu werden, oder wenn jemand mit seiner Angst spielt, dass er als Zauberer direkt in die Hölle kommen wird und seine Familie bestimmt schon einen Weg sucht, um ihn loszuwerden. Dass sie vielleicht schon seine Hexenverbrennung planen. Sein jüngster Onkel ist gerade so in einer Phase, wo er über so etwas viel nachliest und den Jüngeren dann damit Angst macht. Jedenfalls würde er eine ganze Weile mit einem nicht reden, wenn man das gegen ihn verwendet. Es hat eben jeder seinen Knackpunkt und das ist seiner. Familie ist ihm eben sehr wichtig. Seine Lese-Rechtschreib-Schwäche würde er vermutlich auch nicht als so schlimm und peinlich ansehen, wenn seine früheren Lehrer deswegen nicht immer auf ihm herumgehackt hatten. Seine Eltern hatten zwar die Stockschläge auf die Finger unterbunden, aber Lehrer können auch auf andere Art und Weise gemein und grausam sein. So im Nachhinein ist er daher auch glücklich, nicht mehr mit seinen ehemaligen Klassenkameraden zur Schule zu gehen. Er war es nämlich leid, immer alles einstecken zu müssen, weil er sonst derjenige mit den Strafaufgaben gewesen wäre. Deswegen sollte man sich bei ihm auch nicht darauf verlassen, dass er ewig die andere Backe hinhält. Er verteidigt sich selbst weniger, ja, aber irgendwann platzt eben auch ihm einfach mal der Kragen.

in Bezug auf Liebesbeziehungen
Liebesbeziehungen? Bei einem 11-jährigen? Dafür ist er doch noch ein bisschen zu jung, oder? Er selbst hat da jedenfalls noch keine richtigen Vorstellungen dazu. Wenn man ihn also jetzt danach fragen würde, würde er jedenfalls sich etwas wie bei seinen Eltern, Tanten, Onkeln und Großeltern vorstellen. Derzeit wünscht er sich eine große Familie, wo jeder jeden unterstützt und lieb hat. Von Sexualität hat er noch absolut keine Idee. Zwar hatte man ihnen etwas über den menschlichen Körper und Pubertät erzählt, aber wäre er nicht auf einer Farm groß geworden, wüsste er vermutlich noch nicht mal, wie Kinder entstehen und würde noch an den Storch glauben. Aber er hat genügend Bullen und Kühe, sowie Geburten gesehen, um zu wissen, was passiert. Oder zumindest so ganz grob. Die Eltern haben das ganze irgendwann mal erklärt, so grob und kinderfreundlich, wie es ging. Ansonsten hat die Schule immer nur gesagt, dass die Vereinigung nur etwas für verheiratete Paare war, erwähnten aber auch immer nur Mann und Frau. Hier wird er also noch einiges lernen müssen, bis er erwachsen ist. Oder zumindest alt genug, um den ersten richtigen Crush auf jemanden zu haben.
Lebensgeschichte und Ausblick

Werdegang

  • 28.07.1984: Hausgeburt auf der Familienfarm in Edenderry
  • 12.08.1984: Taufe
  • 01.09.1988: Einschulung in St. Patrick Boys' National School (Junior Infant)
  • 31.05.1991: Erstkommunion
  • 30.06.1995: Letzter Schultag in Grundschule
  • 16.07.1995: Erhalt seines Hogwartsbriefes
  • 30.07.1995: Firmung (Verfrüht, da die eigentliche Klasse zu klein war)
  • 01.09.1995: Einschulung in Hogwarts (Gryffindor)
  • 08.09.1995: Belegung der AGs: Reiten, Froschchor, Theater

Spielererwartung

zum Plotter
Erstmal ist Hogwarts für Fionn etwas sehr Neues und Aufregendes. Es gibt vieles zu entdecken und zu lernen. Er wird neue Freunde finden, aber auch neue Leute, die er nicht mögen wird. Er wird sich neuen AGs anschließen und das Schloss erkunden. Durch seine Legasthenie wird er allerdings im Unterricht und mit seinen Hausaufgaben Schwierigkeiten bekommen. Ob sich da vielleicht ein Lehrer sich ihm mal widmet? Immerhin wird man alleine bei seiner Handschrift etwas merken und als jemand, der eine normale Grundschule besucht hat, müsste er doch eigentlich schon genügend Übung haben.

Freitext

Liebes Tagebuch,

Meine Mum hat gesagt, dass ich jetzt täglich etwas in dich schreiben soll, damit ich übe, mit Füller und Tinte zu schreiben. Ich weiß nur nicht, was. Ich hab ja schon mit meinem Bleistift Probleme und der schmiert garantiert nicht so sehr, wie eine dumme Tintenfeder. Damit sollen wir in Hogwarts schreiben. Aber, da die selbstgebastelten aus den Hühnerfedern nicht so richtig funktionieren, nehm ich jetzt Dads Füller. Wenigstens bin ich nächsten Sonntag nicht hier. Da gibt es dann niemanden, der sich darüber aufregt, dass meine Finger ganz blau von der Tinte sind. Nicht so, wie Mrs. Jamieson, die immer vor der Kirche steht und die Hände der Kinder sehen will, bevor sie in die Kirche gehen. Aber, wann lässt sie uns schon mal einfach so rein? Letzten Sonntag musste Cormac dreimal sich die Hände waschen, weil sie angeblich noch nach Mist gerochen haben. Und Saoirse hat schon beim zweiten Mal weinen müssen. Aber über sie möchte ich heute nicht schreiben.

Morgen möchte mein Opa mit mir nach London reisen. Das ist ein ganz schön langer Weg. Deswegen werden wir bis ich zum Zug muss auch nicht mehr wegfahren. Wir müssen deswegen morgen ganz früh aufstehen und mit dem Bus nach Dublin fahren. Da war ich schonmal mit meiner Klasse. Aber wir werden uns da nichts ansehen. Nur frühstücken und dann geht es schon zur Fähre. Mit der fahren wir nach Holyhead. Dann müssen wir schnell zum Zug nach London. Und da kommen wir vermutlich erst abends an. Oma will uns daher ganz viele Brote schmieren, weil wir kein Mittagessen kriegen werden. Ich war noch nie in London. Bestimmt werden wir uns ganz viel ansehen. Zum Beispiel den Palast und Saint Paul's Cathedral. Vielleicht gehen wir sogar noch ins Museum. Bis ich nach Hogwarts fahre, ist es ja noch eine ganze Weile.

Aber wir werden vermutlich erstmal einkaufen gehen. Der Mann, der uns alles erklärt hat, hat uns auch gesagt, wo wir hin müssen. Es soll da einen Pub geben, wo man durch eine Wand laufen muss, um zum magischen Stadtteil zu kommen. Irgendwer wird uns da schon helfen, durchzukommen. Vorher werden wir aber wohl noch zur Bank müssen und Geld abheben. Sie nehmen ja keine Muggelkarten oder Muggelgeld. Muggel ist so ein komisches Wort. Aber so nennen die Zauberer und Hexen uns jedenfalls. Also diejenigen, die nicht magisch sind. Ich bin dann allerdings auch kein Muggel mehr. Das hatte auch einen Namen, aber ich weiß ihn nicht mehr. Der Mann hat so viel erzählt und erklärt. Und da auch das mit dem Geld. Die haben ein ganz eigenes System, keine irischen oder englischen Pfund oder Euros, sondern Münzen. Goldmünzen, Silbermünzen und Bronzemünzen. Oder so. Ich hab wieder vergessen, wie sie heißen. Es soll auch ganz kompliziert sein, nicht etwa, dass 100 von den kleinen dann 1 von den großen Münzen ist. Opa ist sich auch nicht sicher, ob die magische Bank irische Pfund annimmt. Deswegen will Opa noch etwas einwechseln, wenn wir in London sind. Aber wir brauchen sowieso Geld, um in London etwas bleiben zu können.

Auf den magischen Teil von London bin ich schon ganz gespannt. Ich brauche so viele neue Sachen, aber wir schauen lieber, ob wir die auch gebraucht bekommen. Einen ordentlichen neuen Anzug werde ich bekommen, aber bei so vielen Sachen krieg ich lieber noch ein paar gebrauchte. Aber ein neuer Anzug reicht ja schon. Es ist aber kein richtiger Anzug, sondern eine Robe. Ich werde in der Schule einen richtigen Umhang tragen, hat der Mann gesagt. Wie die Uniformen wohl aussehen werden? Ich bin schon ganz gespannt! Ich brauche auch noch jede Menge Bücher. Und einen Kessel und anderes für Zaubertränke. Und ein Teleskop. Und einen Zauberstab. Auf den Zauberstab bin ich auch schon gespannt. Den bekomme ich auch ganz neu. Wir sollen dafür zu Ollivanders. Der soll die besten herstellen. Wie das wohl geht? Und wie soll ich den besten finden? Der Mann hatte gesagt, dass der Zauberstab sich den Zauberer aussuchen würde. Aber wie funktioniert das? Und was, wenn mich kein Zauberstab haben will? Muss ich dann ohne zu Hogwarts? Darf ich dann überhaupt nach Hogwarts? Oder bekomme ich dann einfach irgendeinen, bis ich meinen richtigen Zauberstab bekomme? Na ja, wenigstens kann ich Barney mitnehmen. Im Brief steht, dass Katzen als Haustiere erlaubt sind. Hoffentlich kommt er mit seinen drei Beinen im Schloss zurecht. Aber er kommt ja auch auf der Farm damit zurecht und klettert sogar die Leitern im Stall hoch. Ich hätte auch eine andere von unseren Hofkatzen mitnehmen können. Aber Barney ist der einzige, der nicht mausert. Und Andere bringen bestimmt Ratten mit. Die wären für unsere anderen Katzen kein Problem. Deswegen haben wir ja auch diese Katzen bei uns.

Ich muss aber auch gestehen, dass ich ein wenig traurig bin. Ich war noch nie ohne meine Familie. Na ja, außer beim Schulausflug nach Dublin natürlich. Da waren wir einen ganzen Tag dort verbracht und haben in einem Jugendheim geschlafen. Wir waren acht auf einem Zimmer. Wie viele wohl in einem Zimmer in Hogwarts sind? Und wird es dort auch Etagenbetten geben? Dann würde ich eines unten nehmen. Zuhause darf ich schon immer das obere nehmen, weil Cormac noch so klein war, als er in mein Zimmer zog. Mum und Dad hatten zu große Angst, dass er runterfallen könnte. Aber inzwischen ist er schon ganze acht Jahre alt. Wenn ich jetzt in Hogwarts bin, darf er den Karren fahren. Niamh ist zwar schon älter als er, aber sie sitzt immer im Auto, damit ihr Sonntagskleid nicht dreckig wird. Vielleicht fährt aber auch unser Cousin Lochlainn den Karren. Der ist ja auch älter.

Aber zurück zu Hogwarts. Ich war noch nie in einem Schloss. Wie groß das wohl sein wird? Und was ich alles lernen werde? Hoffentlich sind die Lehrer dort nicht auch so doof und ärgern mich wegen meiner Handschrift. Ich kann doch auch nichts dafür, dass die so krakelig ist und ich dauernd etwas falsch schreibe. Ich mache es bestimmt nicht mit Absicht. Aber die Buchstaben hüpfen immer so. Vermutlich möchte Mum auch deswegen, dass ich dir täglich schreibe, liebes Tagebuch. Hoffentlich hilft das auch wirklich. Oder ich finde vielleicht auch in Hogwarts etwas, das hilft. Einen Zauberspruch vielleicht. Oder einen Zaubertrank. Ich will wirklich keine schlechten Noten nach Hause bringen, nur weil ich solche Probleme habe. Aber vielleicht sind die Lehrer ja wirklich netter und helfen mir oder haben Verständnis.

Ich muss jetzt Schluss machen. Mum ruft nach mir wegen des Abendessens. Oma hat extra Kuchen gebacken und Tante Nora hat Marmelade gemacht. Danach werd ich noch baden bevor ich ins Bett gehe. Hoffentlich kann ich auch schlafen. Opa will mich nämlich schon um halb fünf wecken. Der Bus nach Dublin fährt immerhin schon kurz vor sechs. Ich schreib dir das nächste Mal in London. Dann wieder mit Bleistift, weil Dad seinen Füller braucht. Und vermutlich nicht so viel. Ich hab immerhin versprochen, all meinen Geschwister und Cousins und Cousinen und meinen Eltern und meinen Großeltern und meinen Tanten und meinen Onkeln zu schreiben. Und unseren Freunden bei den Pavees. Die wissen natürlich nicht, dass ich nach Hogwarts fahre. Dad hat ihnen gesagt, dass ich ein Stipendium für ein besonderes Internat bekommen habe. Wir dürfen immerhin Muggeln nicht erzählen, dass es Magie gibt.

Ich muss jetzt aber wirklich los.

Mit freundlichen Grüßen
Dein Fionn


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